Elfmeter in letzter Sekunde an die Latte: Der FCG erkämpft drei Punkte gegen Rhynern

Der Heidewald hält Sekunden vor Schluß den Atem an, als der Schiedsrichter plötzlich für Westfalia Erhynern auf den Elfmeterpunkt zeigt. Doch dann setzen die Gäste den Elfer an die Latte und sorgen für einen Riesenjubel beim FCG. Das war heute ein echtes Herzschlagfinale. Der FCG gewinnt am Nachmittag vor 678 Zuschauern mit 2:1 (2:0) gegen Westfalia Rhynern und klettert in der Tabelle jetzt auf Position vier.

Der FCG musste erneut auf den verletzten Haeder verzichten. Im Vergleich zum Kaunitz-Spiel kehrte Kapitän Manstein sowie Illig und Bartling zurück in die Startelf. In den ersten 15 Minuten kam das Team von Julian Hesse richtig gut in die Partie und erzielte durch Yahkem auch einen Treffer. Dieser wurde aber aufgrund einer Abseitsposition nicht gegeben (12.). Rhynern hatte ebenfalls eine Gelegenheit doch der Schuss ging weit über das Tor (16.). Insgesamt blieb der FCG die aktivere Mannschaft: Die Abschlüsse von Flock und Yahkem hatten aber nicht den nötigen Druck, um ernsthafte Torgefahr zu entwickeln. Die beste Chance hatte Illig mit einem Schuss aus dem Rückraum, bei dem er Bannink anschießt. Das hätte die Führung sein können (32.). Doch die Führung gab es nur sieben Minuten später, als Bannink einen Diagonalpass von Manstein mit der Brust annahm, seinen Gegenspieler stehen lässt und den Ball ins lange Eck zur Führung versenkt (39.). Doch der FCG blieb dran und traf mit dem Halbzeitpfiff nach einer starken Einzelaktion von Bartling zum beruhigenden 2:0 (45.).

Zur Pause brachte Hesse Aygün für Knuth. Yahkem rückte in die Viererkette und Bannink übernahm die Position von Yahkem. Rhynern war bemüht und der FCG verwaltete das Ergebnis, so dass die erste gefährliche Situation der zweiten Halbzeit erst nach gut einer Stunde Spielzeit kam. Bannink wurde steil von Yahkem geschickt und scheitert am Abwehrspieler. Danach war es wieder Bannink der abschließen muss. Der Ball prallt zurück zu Bartling, der aus 16 Metern in Richtung Tor köpft, aber der Ball geht knapp am Tor vorbei (63.). Das wäre wohl die Vorentscheidung gewesen.

Doch es kam andern und die Gäste kamen zum Anschlusstreffer. Probst nutzte eine Unachtsamkeit der Hintermannschaft und kam unbedrängt am langen Pfosten zum Abschluss (69.). Bei Kontern blieb der FCG gefährlich, spielte aber meist zu kompliziert. Rhynern machte das Spiel ohne wirklich gute Chancen zu haben. Die beste Möglichkeit hatte Beuckmann nach einer Manstein-Ecke (73.). Als die Nachspielzeit fast abgelaufen war, gibt es eine letzte Szene im Gütersloher Strafraum, bei der Yahkem involviert ist und der Schiedsrichter auf den Punkt zeigt. Die Proteste nutzen nichts und der Gast hat die große Chance auf einen Punkt, aber Probst schießt den Strafstoß an die Latte und von da prallt der Ball vor die Torlinie und kann geklärt werden. Damit bleiben die Punkte in Gütersloh, da der Schiedsrichter direkt danach die Partie abpfeift.

Trainer Julian Hesse zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: “Das war das erwartet schwere Spiel auf Augenhöhe. Wir hätten das Spiel aber eher entscheiden müssen. Am Ende haben wir dann Glück, dass Rhynern den Elfmeter verschießt. Mit der ersten Halbzeit können wir sehr zufrieden sein, in der zweiten Halbzeit haben wir die Bälle nicht mehr so gut fest gemacht und hatten zu viele leichte Ballverluste. Trotzdem können wir darauf aufbauen.”

FC Gütersloh: Peters, Beuckmann, Illig (85. Kording), Yahkem, Bartling (88. Kandic), Lücke, Manstein, Bannink, Flock (74. Will), Widdecke, Knuth (46. Aygün)

Tore: 1:0 Bannink (39.), 2:0 Bartling (45.), 2:1 Probst (69.)

Besondere Vorkommnisse: Probst verschießt Foulelfmeter (90 + 5)

Fotos: Jens Dünhölter

Zwei Traumtore und ein Elfmeter an die Latte im Video
Die Pressekonferenz mit beiden Trainern nach dem 2:1-Sieg im Video
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