Inas Zahitovic

Geboren: 15. Januar 2004

In welcher Liga pfeifst du:
Ich pfeife Spiele der D-Jugen Bezirksliga und Kreisliga A Spiele der C-Jugend.

Kannst du dich noch an Dein erstes Spiel erinnern? Wie war das?
An mein erstes Spiel kann ich mich noch sehr gut erinnern, da ich erst seit dieser Saison (2021/2022) pfeife. Mein erstes Spiel, das ich als Unparteiischer gepfiffen habe, war ein Qualifikationsspiel der C-Junioren in Verl.
Eine neue Tätigkeit, die man zuvor noch nie ausgeübt hat, auszuüben, ist immer etwas ganz Besonderes, da man sich im Vorfeld fragt, wie man die bevorstehende Herausforderung meistern wird und welche Resonanz man von dem/der Beobachter/-in erhalten wird.
Da ich aber von Natur aus ein selbstbewusster junger Mann bin, habe ich im Vorfeld und während des Spiels keine Nervosität verspürt, sondern auf das vertraut, was ich zuvor während der Schiedsrichter-Lehrgänge gelernt habe.
In Anbetracht der Tatsache, dass ich selbst über zehn Jahre aktiv Fußball gespielt habe, ist mir die Umsetzung der Regeln nicht schwergefallen und es hat mir enormen Spaß bereitet, den Fußball aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen.

Wie bist Du zur Schiedsrichterei gekommen?
Mein ehemaliger Lehrer Markus Cinar, der auch Schiedsrichter ist, hatte im Anschluss des Nachmittagsunterrichtes eine neue „Schiedsrichter-AG“ angeboten, die mein Interesse geweckt hatte. Kurzerhand haben sich mein Freund Niklas Rüschstroer, der ebenfalls für den FCG pfeift, und ich für die AG angemeldet. Danach ging alles sehr schnell. Ein großartiges Projekt, das definitiv ausgeweitet werden sollte.

Was macht Dir Spaß am pfeifen?
Das Pfeifen bereitet mir deswegen eine immense Freude, weil ich mich sowohl fußballerisch als auch persönlich weiterentwickle.
Als Schiedsrichter muss ich innerhalb eines Bruchteiles einer Sekunde die richtige Entscheidung treffen und diese souverän vertreten, um keine Zweifel aufkommen zu lassen, die das Spiel negativ beeinflussen könnten. Darüber hinaus liebe ich es, Verantwortung zu übernehmen und zu lernen, wie man dieser gerecht wird.
Zusammengefasst heißt dies, dass man sich sowohl fußballerisch als auch persönlich weiterentwickelt, indem man in jeglicher Hinsicht dazulernt.

Welche Voraussetzungen sollte ein Schiedsrichter erfüllen?
Ein Schiedsrichter muss auf dem Spielfeld entscheidungssicher, selbstbewusst und souverän sein, um eindeutig zu signalisieren, wer „der Chef“ auf dem Platz ist.
Abseits des Spielfeldes muss ein Schiedsrichter freundlich, kommunikativ und kritikfähig sein, um aufzuzeigen, dass unter der Schiedsrichter-Uniform auch nur ein Mensch steckt, der kontinuierlich dazulernt und versucht, sein Bestes zu geben.
Das Attribut der Kritikfähigkeit schreibe ich einem Unparteiischen deswegen zu, da auch ihm Fehler passieren können. Das ist absolut menschlich! Die Kunst ist es, diesen Fehler anzuerkennen, ihn zu analysieren und eine Lösungsmethode zu entwickeln, sodass dieser Fehler nicht mehr vorkommen wird.

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