Unterhaltsamer FCG-Sponsorenabend mit Ansgar Brinkmann und Sven Pistor

Unterhaltsamer FCG-Sponsorenabend mit Ansgar Brinkmann und Sven Pistor
September 24, 2019 Helmut Delker

Wenn Ansgar Brinkmann beim FC Gütersloh vorbeischaut, ist das immer ein absolutes Highlight. Der ehemalige Fußball-Profi, der auch für den FCG in der zweiten Liga kickte, spielte sich beim Sponsorenabend mit WDR 2-Sportmoderator Sven Pistor tolle Doppelpässe zu. Beide boten den etwa 60 Sponsoren und Freunden in der Privatbrauerei Hohenfelde in Langenberg zwei unterhaltsame und kurzweilige Talk-Halbzeiten. Dazu präsentierte der FCG das neue Imagevideo „Erlebniswelt Heidewald“ (Video und Fotos siehe unten), ein Cowboy als Maskottchen wurde vorgestellt, es gab gute Nachrichten vom Vorstand und von Trainer Julian Hesse auch interessante Einblicke.

Natürlich gab es einige schöne, alte Geschichten vom FC Gütersloh, aber darüber hinaus hat Ansgar Brinkmann noch viel mehr erzählen. So plauderte er über seine Zeit mit Jürgen Klopp, mit dem er beim FSV Mainz 05 ein Zimmer teilte. Der damalige Mainzer Manager Christian Heidel erklärte damals Klopp, warum er künftig mit Ansgar das Zimmer teilen müsse: „Den können wir hier nicht alleine herum laufen lassen.“ Sein Zusammentreffen mit dem heutigen Welttrainer beschrieb Brinkmann mit den Worten „Hauptschüler trifft Studenten“. Zu Klopp sagte er damals: „Es ist gut, dass Du studierst, denn mit Fußball wird das nichts.“ Heute muss Ansgar darüber natürlich schmunzeln. Ganz ernsthaft lobte er seinen ehemaligen Zimmernachbarn, den heutigen Champions League-Sieger und Trainer des FC Liverpool: „Er hat die Gabe, Menschen zu fangen. Jürgen Klopp ist in England der beste Botschafter, den wir haben können.“

Sven Pistor, der auf launig-sympathische Art auch viel zu erzählen hatte, sprach mit Ansgar Brinkmann natürlich auch über alte FCG-Geschichten. Er entlockte ihm den Spitznamen des damaligen Zweitliga-Trainers Hannes Linßen. „Wir nannten ihn Gargamel“, verriet Ansgar – frei nach dem Zauberer der Schlümpfe. Natürlich ging’s auch um die Geschichte, als Torjäger Dirk van der Ven damals im ersten Zweitliga-Jahr drei Tage lang verschollen war. „Schön, dass Du wieder da bist“, begrüßte Linßen damals verlorenen Sohn. Man hätte Ansgar Brinkmann und Sven Pistor auch ein paar Stunden zuhören können.

Natürlich gab es beim Sponsorenabend auch handfeste Fakten. FCG-Vorstand Hans-Hermann Kirschner berichtete von spürbaren Forschritten im Sponsorenbereich. „“Wir werden in dieser Saison erstmals mehr als 400.000 Euro Sponsoreneinnahmen erzielen. Danach ist unser Ziel eine halbe Million Euro zu erreichen.“ Futsalabteilungsleiter Oguz Kocak-Petruzzo stellte das neue Maskottchen des FCG vor – einen Cowboy. Oguz beschrieb den Weg, wie der Mediendienstleister Territory in einzelnen Schritten das Maskottchen erarbeitet hat. Angelehnt ist es natürlich an den letzten Cowboy, der aus Gütersloh kommt. Thommie Bayer stürmte mit seinem Lied in den 1970er Jahren die Charts.

Und Trainer Julian Hesse erzählte natürlich einiges über die aktuelle sportliche Situation. Dazu verriet er aber auch seinen ganz persönlichen „Ansgar-Moment“ beim FC Gütersloh. Vor seinem ersten Oberliga-Spiel gegen den 1. FC Gievenbeck konnte der 30jährige als neuer FCG-Trainer nicht schlafen. Dabei bekam er dann auch noch die Info, dass einer seiner Spieler nachts noch unterwegs war. Julian Hesse ließ ihn beim 4:2-Sieg trotzdem spielen – und der dankte es ihm mit einer sehr starken Leistung.

Danke an die Privatbrauerei Hohenfelde in Langenberg, die Stadtwerke Gütersloh für den Bus-Service und den Kiebitzhof für die Präsentkörbe!