0:2-Niederlage des FC Gütersloh in Haltern

0:2-Niederlage des FC Gütersloh in Haltern
November 18, 2018 Helmut Delker

Ein Sonntagsschuss brachte den FC Gütersloh auf die Verliererstraße. Der FCG hielt beim Oberliga-Dritten TuS Haltern lange gut mit, verlor am Ende aber mit 0:2 (0:0). Die Gütersloher bleiben damit Vorletzter. „Das war ein guter Auftritt, aber nach dem 1:0 hat Haltern einfach seine individuelle Klasse ausgespielt. Die Mannschaft wächst und macht Fortschritte, aber wir spielen derzeit gegen die falschen Gegner“, analysierte Trainer Dennis Brinkmann, dessen Mannschaft drei schwere Spiele hintereinander zu absolvieren hat. Nach einem spielfreien Wochenende spielt der FCG am Sonntag, 2. Dezember, wieder gegen ein Topteam. Dann kommt der Tabellenvierte TuS Ennepetal ins Energieversum Stadion am Heidewald.

14 Tabellenplätze liegen zwischen Haltern und Gütersloh, doch das war in den 90 Minuten nicht zu sehen. Besonders in der ersten Halbzeit spielte der FC Gütersloh gut mit. Das Team machte die Räume eng und ließ kaum etwas zu. Auf der Gegenseite spielte der FCG auch mutig nach vorne. Allerdings strahlten beide Teams dabei keine Torgefahr aus. Beste Chance war ein Lattenschuss von Vennemann aus 22 Metern (18.).



Nach dem Seitenwechsel löste dann ein Freistoß den Knoten für Haltern. Albrecht zimmerte den Ball aus 20 Metern in den Winkel und ließ Torwart Frederic Westergerling keine Chance (53.). Danach gewannen die Gastgeber die Oberhand. Nur sieben Minuten später erhöhte Schultze auf 2:0 und sorgte damit für die Vorentscheidung. FCG-Trainer Dennis Brinkmann reagierte und brachte Nick Flock für Vadim Thomas. Flock sorgte auch für Belebung im Angriff des FCG, der nun mehr riskierte. Unterm Strich blieben die Offensivbemühungen aber nur Stückwerk. Haltern verwaltete den Sieg und brachte die drei Punkte nachhause.

FC Gütersloh: Westergerling, Beuckmann, Kim, Aciz (81. Hop), Thomas (61. Flock), Benmbarek, Lücke, Manstein, Deljiu, Aygün, Widdecke.

Tore: 1:0 Albrecht (53.), 2:0 Schultze (60.).

Archivfoto: Jens Dünhölter