Kreispokalendspiel beim Rekord-Finalisten SV Spexard

Kreispokalendspiel beim Rekord-Finalisten SV Spexard
Mai 28, 2019 Helmut Delker

Der SV Spexard ist Rekord-Stammgast im Finale des Fußball-Kreispokals. Seit 2009 stehen für den Westfalenligisten sieben Endspielteilnahmen zu Buche, während der FC Gütersloh „nur“ sechsmal das Finale erreichte. Am Mittwoch treffen die beiden ranghöchsten Klubs der Stadt im diesjährigen Pokalfinale aufeinander. Anpfiff ist um 18.30 Uhr auf dem Sportplatz an der Bruder-Konrad-Straße. Das Pokalfinale vor dem Feiertag ist auf jeden Fall noch einmal ein Highlight zum Saisonabschluss – zumal der SVS in der Westfalenliga jetzt am Sonntag genauso den Klassenerhalt geschafft hat wie zuvor schon der FCG in der Oberliga.

Die Spexarder sind zwar Rekord-Finalist der letzten Jahre, den Kreispokal nahmen sie aber nur selten mit nachhause. Die letzten fünf Endspiele hat SVS alle verloren – gegen den FSC Rheda (2017), RW Mastholte (2015) und dreimal gegen den FCG (2016/2014/2012). Der letzte Erfolg datiert aus dem Jahr 2009, als der Klub gegen Victoria Clarholz mit 3:1 bezwang. Der FC Gütersloh geht als Titelverteidiger ins Finale. Der Oberligist setzte sich im Vorjahr mit 2:1 bei RW Mastholte durch und holte in den letzten zehn Jahren viermal den Titel.

In diesem Nachbarschaftsderby treffen viele alte Bekannte aufeinander: So spielten die Spexarder Lukas Meiertoberens, Nico Schürmann, Zakaria Azrioual, Fatih Gürer, Sherif Alassane und Yannick Ellguth schon für den FCG. Umgekehrt haben Lars Beuckmann, Matthäus Wieckowicz und Martin Aciz eine SVS-Vergangenheit.

Die Mannschaft des SV Spexard auf dem Foto:
Obere Reihe von links: Trainer Martin Simov, Thomas Duhme, Ilja Nepke, Vincent Hall, Mats Drücker, Philip Kunde, Lukas Meiertoberens, Nils Grollmann. Mittlere Reihe von links: Co-Trainer Cherbel Abdulahad, Leon Dahlkämper, Baris Colak, Nico Schürmann, Steffen Brück, Sascha Lepper, Willi Merklinger. Untere Reihe von links: : Zakaria Azrioual, Fatih Gürer, Sherif Alassane, Yannick Ellguth, Jan-Hendrik Braend, Luis Bönisch-Encina, Kai Adrian, Nils Röbling, Justin Kemper.
Foto: Markus Schumacher