Trotz Roter Karte: FC Gütersloh II schlägt VfL Rheda mit 3:1

Die zweite Mannschaft des FC Gütersloh hat mehr als 30 Minuten in Unterzahl gespielt, aber trotzdem ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Am zweiten Spieltag der Kreisliga A besiegte die Zweite den hoch gehandelten VfL Rheda mit 3:1 (2:0) und hat damit jetzt als Tabellenvierter vier Punkte auf dem Konto. Allerdings hat der Erfolg auch einen bitteren Nachgeschmack, denn Lucas Klantzos (einer der beiden Verstärkungen aus dem Oberliga-Team) sah in der 55. Minute die Rote Karte.

Die Rote Karte ist mehr als Schade. Zusammen mit seinem Oberliga-Kollegen Jonas Knuth bot Lucas eine vorzügliche Leistung in der Zweiten und konnte oft auch nur durch Fouls gestoppt werden. Als ihn dann auch noch sein Gegenspieler beleidigend provozierte, hat sich der FCG-Stürmer zu einer Äußerung hinreißen lassen, die der Schiedsrichter mit der Roten Karte bestrafte. „Trotz der Roten Karte muss man sagen, dass Lucas und Jonas uns in diesem schweren Spiel zum Sieg geführt haben“, lobte Trainer Andre Pählig die beiden Oberliga-Spieler.

Die Zweite hatte von Beginn an mehr vom Spiel. Immer wieder angetrieben von Lucas Klantzos, der mit fairen Mitteln kaum zu stoppen war, erspielten sich die Gütersloher immer wieder gute Gelegenheiten. Zweimal vollendete Julian Aistermann in bester Torjäger-Manier. So führte der FCG zur Pause mit 2:0. Dabei fehlte mit Björn Berenbrinker (Urlaub) sogar einer der Leistungsträger.

Nach dem Seitenwechsel kassierte das Team von Andre Pählig aber einen Dämpfer. Rheda verkürzte auf 1:2 (49.), doch Klantzos und Knuth hatten die passende Antwort parat. Jonas Knuth schickte seinen Oberliga-Kollegen mit einem tollen Paß auf die Reise, Lucas Klantzos stürmte allein auf das gegnerische Tor zu, umkurvte den Torwart und drückte den Ball zum 3:1 über die Linie (53.). Nach der Roten Karte witterten die Gäste natürlich Morgenluft, doch der FCG verteidigte geschickt und setzte vorne auch immer wieder Nadelstiche. Wahrscheinlich wäre es aber nochmal sehr eng geworden, wenn nicht Martin Kotzott spektakulär auf der Linie gerettet hätte (68.), als Torwart Jan-Hendrik Braend bereits ausgespielt war. So brachte die Zweite den ersten Dreier völlig verdient nachhause und belohnte sich dabei für ihre hoch engagierte und geschlossene Mannschaftsleistung.

FC Gütersloh II: Braend, Bole, Knuth, M. Kotzott, Klantzos, Aistermann (90. Costache), Wohlgemuth, Dewner, Popp (46. Alsharaf), Burta, Eusterhus (83. Abiat).
Tore: 1:0 Aistermann (29.), 2:0 Aistermann (43.), 2:1 (49.), 3:1 Klantzos (53.).

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